Schnittrosen – Augen auf beim Kauf

Glücklich schätzen können sich die Rosenliebhaber, die Rosen für die Vase aus dem eigenen Garten holen können. Alle anderen sind auf den Kauf von Schnittrosen angewiesen und hier lohnt es sich, einige Punkte zu beachten.

Wie kaufe ich frische Rosen?

Schöne Rosen sind nicht billig und daher möchte man seinen Strauß möglichst lange erhalten. Aber wie will man die Haltbarkeit der Rosen verlängern, wenn die gerade gekauften gar nicht frisch waren? Zum einen kann es sein, dass die Rosen vielleicht schon zu lange beim Blumenhändler standen oder dort nicht gut versorgt worden sind. Zum anderen aber haben die Schnittrosen, die man heute kaufen kann, zu einem großen Prozentsatz eine lange Reise hinter sich. Eine Vielzahl der Schnittrosen kommt heute aus Ostafrika und Südamerika. Wer die Möglichkeit hat, Rosen aus einem regional nahe gelegenen Gebiet zu kaufen, sollte dies während der entsprechenden Blütezeit tun. Denn: Je näher das Anbaugebiet, desto kürzer ist die Reise und das wirkt sich natürlich auf die Frische aus. Aber wie kann ich feststellen woher und wie frisch die angebotenen Rosen sind?

Kaufberatung im Blumenladen ist nicht immer optimal

rosen-in-pastellEs kommt leider vor, dass der Verkäufer im Blumenladen nicht weiß, woher die angebotenen Rosen eigentlich stammen und wie frisch sie sind. Die Aussage: „Die sind heute vom Großmarkt geliefert worden!“ ist sachlich wohl richtig, aber genau diese Antwort hilft nicht weiter. Wenn Sie Glück haben, werden Sie beim Floristen eher als beim Discounter etwas über die Herkunft erfahren, aber über die Frische sollten Sie sich lieber selbst einen Eindruck verschaffen. Worauf aber kann man also selbst achten?

Preise von Schnittrosen

Der Preis alleine sagt nichts über die Qualität und die Frische der Rosen aus. Es gibt sehr große Preisunterschiede. Beim Discounter erhält man mitunter Billigangebote zum Stückpreis von wenigen Cent, Floristen sind eher auf hochpreisige Rosensorten spezialisiert. Billigrosen vom Discounter haben meist sehr dünne, schwache Stengel und kleine Blütenköpfe. Ein echter Preisvergleich für Schnittrosen ist also bei derart unterschiedlichen Angeboten kaum möglich. Egal ob Sie sich nun zum Rosenkauf beim Filialdiscounter oder beim Floristen entscheiden, wichtig ist, dass die Rosen von guter Qualität und vor allem auch frisch sind – und davon können und sollten Sie sich selbst überzeugen.

Frischetest beim Kauf vom Schnittrosen

Sehen die Rosen wirklich frisch aus? Eine frische, gesunde Rose hat glänzende, dunkelgrüne Blätter. Braune Flecken oder Punkte auf Blättern, auch graue Flecken auf den Blütenblättern können auf eine Rosenkrankheit hindeuten.

Die Rosenblüte sollte nicht zu sehr geschlossen sein, da die Gefahr besteht, dass sie sich in der Vase nicht mehr öffnet und die Rosen die Köpfe hängen lassen, bevor sie aufgeblüht sind. Eine zu weit geöffnete Blüte dagegen deutet auf fortgeschrittenes Alter hin und die Rose wird nicht mehr lange halten. Die Blüten sollten also leicht geöffnet sein, die Blütenblätter dicht aneinander liegen und keine braunen Flecken aufweisen. Die Knospen müssen fest auf dem Stielende sitzen.

Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, mit Erlaubnis des Händlers, einen leichten Drucktest an den Rosen durchzuführen: Blütenboden mit Daumen und Zeigefinger ganz vorsichtig und leicht drücken. Bleibt die Blüte dabei in Form, ist diese Rose wohl in Ordnung. Fühlt sich der Blütenboden weich an, sollten Sie lieber vom Kauf absehen.

Hilfreich ist es auch, sich – wenn möglich – den Anschnitt und die im Wasser stehenden Teile (Stengel und Blätter) anzusehen: braune Schnittflächen, leicht schmierige Stengel oder auch trübes Wasser deuten darauf hin, dass die Rosen schon länger im Laden stehen und zudem nicht regelmäßig mit frischem Wasser versorgt wurden. Unerlässlich ist natürlich, dass überhaupt genügend Wasser in den Gefäßen enthalten ist.
Ein überflüssiger Hinweis? Leider nicht!

Standort beim Händler

Rosen sollten nicht in der Sonne stehen: sie öffnen sich früher und welken schneller. In der kalten Jahreszeit gilt das Gleiche für Standorte in der Nähe von Heizquellen. Die Rosen sollten am besten in einem kühlen Raum stehen, was beim Floristen meist gegeben ist. Ungünstig wirkt sich auch ein Standort im Supermarkt nahe der Obst- und Gemüseabteilung aus, da die ausströmenden Reifungsgase den Rosen nicht zuträglich sind. Ebenso sollte man seine Rosen nicht an der Tankstelle mitnehmen, denn auch die Benzinausdünstungen wirken sich schlecht aus.

Überlegungen zur Wahl der Rosensorte

Ich persönlich mag heimische Freilandrosen sehr gerne. Diese gibt es nur während der Rosen-Saison von Mai bis Oktober und sind in aller Regel aus der näheren Region, was lange Transporte z.B. aus Afrika vermeidet.

FreilandrosenFreilandrosen sind durch ihren natürlichen Charakter von einem ganz besonderen Charme. Sie sind etwas wiederstandkräftiger und robuster als die hochgezüchteten Edelrosen aus dem Gewächshaus.  Neben ihrer zauberhaften Optik strömen viele Freilandsorten zudem einen herrlichen Duft aus. Man muss für seine Kaufentscheidung allerdings auch wissen, dass Duftrosen in der Vase nicht so lange halten wie ihre „duftlosen“ Schwestern, die speziell wegen der längeren Haltbarkeit ohne Duft gezüchtet wurden. Je stärker Rosen duften, um so schneller welken sie. Da muss jeder seinen Schwerpunkt setzen: Duft oder längere Haltbarkeit der Blüte.

Fairtrade-Rosen

Gerade in unseren Wintermonaten kommt ein großer Teil der Schnittrosen aus Afrika oder Südamerika, weil dort der Anbau günstiger ist als z.B. in holländischen Gewächshäusern. Doch Vorsicht: Diese Rosen weisen immer wieder hohe Pestizidbelastungen auf, die nicht nur für uns Rosenkäufer gesundheitlich problematisch sind, sondern auch für die Arbeiter dort. Zudem sind auch die übrigen Arbeitsbedingungen oft nicht akzeptabel, so dass man beim Kauf auf Fairtrade-Rosen (Label) achten sollte. Fairtrade steht für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen. Auf der Internetseite von Fairtrade gibt es auch eine Adressdatenbank, in der man nach Fairtrade-Blumenhändler in seiner Nähe suchen kann.

Verpackung und Transport der Rosen nach Hause

Es ist erstaunlich, wie gekonnt und routiniert so manche Verkaufskraft es beherrscht, Blumen beim Kauf so zu verpacken, dass eine Beschädigung nahezu völlig ausgeschlossen ist. Es gibt leider aber auch das genaue Gegenteil: Ruck-Zuck ist der Strauß achtlos in ein Papier gewickelt, ohne Rücksicht darauf, ob ein Blatt oder gar eine Blüte abknickt. Das sollte Sie nicht hin nehmen.

Bei längerem Transport und höheren Temperaturen schützt ein nasses Tuch (oder auch feuchtes Papier einer Küchenrolle) um die Stielenden gewickelt vor Wassermangel. Damit kein Wärmestau entsteht sollte beim Transport bei hohen Temperaturen das Einwickelpapier oben (bei den Blüten) offen bleiben. Ein guter Florist hält im Winter ein Spezialpapier bereit, wenigstens jedoch verpackt er die Blumen in eine mehrfache Lage Papier, auch Zeitungspapier ist geeignet, um sie vor Frost zu schützen. Ob warm oder kalt: Den Strauß nur kopfüber tragen, d. h. Blüten nach unten, damit sie Zeit ohne Wasserversorgung bestmöglich überstehen.

Rosen online kaufen

Natürlich ist es immer vorzuziehen, die Rosen selbst im Laden vor Ort auszuwählen. Doch nicht immer ist das möglich. Schon vor dem Internetzeitalter gab es dank Fleurop die Möglichkeit, Blumengrüße auch an entfernt lebende Freunde zu verschicken. Man musste damals noch zu einem Floristen gehen, der Fleurop angeschlossen war und den Blumengruß im Laden beauftragen und bezahlen. Dank Internet ist es inzwischen auch möglich, Blumengrüße online zu beauftragen. Spezielle Angebote zu beliebten Tagen wie Valentinstag, Muttertag oder Ostern erleichtern dabei die Auswahl. Auch beim Online-Floristen sind alle Preisklassen vertreten: vom Premium-Floristen bis zu Discountern. Wem Blumen als Paketlieferung ungewohnt und nicht sympathisch sind, findet auch Anbieter, die eine Floristenzustellung anbieten. Aber auch bei einer Paketlieferung müssen Sie sich keine Sorgen um die Blumen machen. Professionelle Frischeverpackungen sorgen dafür, dass der Strauß bei allen Temperaturen optimal ankommt. Bei einigen Online-Shops gehört sogar auch die Gratisvase zum Standard. Praktisch, wenn man jemandem einen Blumengruß außerhalb seines Zuhauses, z.B. ins Büro oder die Reha-Klinik schicken möchte. So ist sicher gestellt, dass die passende Vase gleich zur Hand ist.

Worauf sollte man beim Online-Blumenkauf achten?
Wählen Sie auf jeden Fall einen Shop aus, der eine Frischegarantie anbietet. Viele Online-Floristen bieten eine 7-Tage-Frische-Garantie. Auch ist die Möglichkeit, zusätzlich Pralinen, Wein oder Präsentkörbe mitbestellen zu können, oft eine gute Sache. Einige Discounter bieten die Beilage eines Kartengrußes leider nicht an. Achten Sie auch darauf, dass Ihnen die erfolgte Zustellung des Blumengrußes per E-Mail oder SMS bestätigt wird.

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Bei zahlreichen Test der letzten Jahre schneidet MIFLORA immer recht gut ab. Anfangs nur auf Abos spezialisiert, hat sich das 2012 gegründete Münchener Unternehmen inzwischen auch im Einzelversand einen Namen gemacht. Rosen gibt es natürlich auch reichlich im Angebot. Eine Beigabe von Konfekt ist ebenso möglich. Der Versand erfolgt in exklusiver Geschenkverpackung mit Frischetechnologie und Gratis Grußkarte. Daneben bietet MIFLORA auch weiterhin Abos sowie Geschenk-Abos an. Die Zustellung erfolgt von Montag bis Samstag mit DHL Über den Tracking-Code ist der Verlauf der Zustellung nachvollziehbar. Ein Blumenlieferservice, den auszuprobieren sich auf jeden Fall schon wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses lohnt.