Die Zistrose – stark gegen Grippeviren

Die Zistrose ist mein Geheimtipp als Virenblocker. Für mich ist die Zistrose seit vielen Jahren ein ständiger Begleiter, um mich vor Ansteckung zu schützen – besonders wenn ich mich in den Grippezeiten in Menschengedränge aufhalten muss (Bus, U-Bahn, Schlange an der Supermarktkasse, Kaufhäuser, Besprechungen, u.ä.). Wieder einmal ein Beispiel dafür, dass die Naturheilkunde mit pflanzlichen Stoffen auch gegen Viren wirksam sein kann.

Cistus incanus, die graubehaarte Zistrose, gehört nicht zu den Rosen, wie der Name uns glauben machen könnte, sondern zur Familie der Cistaceen (Zistrosengewächse) und dort zur Unterklasse der Rosidae, der rosenähnlichen Gewächse. Leider war sie als Heilpflanze lange Zeit in Vergessenheit geraten. Ihr Geheimnis scheint in ihrem ungewöhnlich hohen Gehalt an Polyphenolen zu liegen. Sie gilt als die Pflanze mit dem mit Abstand höchsten Gehalt an Polyphenolen, mit dem sie Rotwein und auch Grüntee um ein Mehrfaches überholt. Die Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Sie wirken antioxidativ, d.h. sie binden Freie Radikale und hindern diese so daran, unsere Zellen zu schädigen. Über die genaue Wirkungsweise der Polyphenole ist sich die Wissenschaft noch nicht einig.

Die Zistrose im Einsatz gegen Viren

Der Cistus-Extrakt wirkt physikalisch, d.h. er tötet Viren nicht ab, sondern er hindert sie daran, einzudringen, indem er sie sozusagen ummantelt. Professor Oliver Planz vom Friedrich-Löffler-Institut (Universität Tübingen) hat zahlreiche Untersuchungen zu einem speziellen Zistrosen-Extrakt, dem Cystus 052 ® von Dr. Georgios Pandalis gemacht und fand diese physikalische Wirkung bestätigt. Cystus 052 ® hindert also Viren daran, in die Körperzellen einzudringen. Man kann sich das ähnlich vorstellen, so Professor Planz, als wenn man einen Schlüssel mit einem Tesafilm umwickelt und er dann nicht mehr in das Schloß passt. Damit sich im Mund- und Rachenraum dieser Schutzfilm bilden kann, muss der Cistus-Extrakt gelutscht und nach dem Essen erneuert werden. Er ist ca. 2-3 Stunden wirksam. Laut Jahresbericht 2006 des Friedrich-Löffler-Instituts (S. 87) hatte die orale Gabe keine Wirkung gegen Grippeviren sowie nur der Extrakt der Varietät Cystus 052 ® diese antivirale Aktivität. Demnach würde ich persönlich angebotenen Cistus-Extrakt in Kapselform nicht wählen.

Zistrosenkarut.
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Dr. Pandalis verwendet in seinem Cystus ® Teekraut alle Triebe der Pflanze, da so das volle Spektrum der wertvollen Eigenschaften genutzt wird. Nach seinen Erkenntnissen wird mit einer Mischung, bestehend nur aus Blättern und Blüten nicht das volle antivirale Potential der Zistrose ausgeschöpft.

 

Zubereitung von Zistrosentee und Zistrosensud

Da die Polyphenole im Gegensatz zu den Vitaminen hitzestabil sind, bleiben sie auch im Zistrosentee und -sud unbeeinträchtigt erhalten. Den Tee kann man auf verschiedene Arten zubereiten. Traditionell wird das Kraut ca. 5 Minuten auf schwacher Hitze geköchelt. Es ist aber auch möglich, ca. 1 Teelöffel Kraut mit 250 ml kochendem Wasser zu übergießen und 2 – 5 Minuten ziehen zu lassen. Ich persönlich bevorzuge im Krankheitsfall die Kochmethode.

ZistrosenteeAber nicht nur vorbeugend, auch wenn einen die Schnupfen – oder Grippeviren schon erwischt haben, kann man sie mit Cistus-Tee oder Lutschpastillen schneller überwinden. Zum Gurgeln eignet sich die Zubereitung als Sud, da dieser stärker ist als der Tee.

Mein Rezept für Zistrosen-Sud
6 Teelöffel Cistus-Teekraut
200 ml Wasser
5 Minuten köcheln lassen

Zistrosentee schmeckt angenehm herb. Ich persönlich trinke Tees immer pur, man kann aber durchaus mit Honig und/oder Zitrone verfeinern. Probieren Sie aus, was Ihnen besser schmeckt, besser hilft und welche Zubereitungsart besser in Ihren Zeitablauf passt. BIO Zistrosen-Tee online kaufen.

Einkaufstipp für Zistrosen-Produkte
Seit die Zistrose durch Dr. Pandalis aus der Vergessenheit geholt worden ist und besonders in den Wintermonaten als Virenblocker geschätzt wird, gibt es leider auch viele Trittbrettfahrer, die ähnliche Präparate anbieten. Hier lohnt sich unbedingt die Kontrolle hinsichtlich der verwendeten Cistus-Art (Cistus incanus ssp. tauricus bzw. die Zistrose-Varietät Cistus incanus L. Pandalis®) und deren Dosierung. Ich persönlich halte mich an das Cystus 052 ® Original von Dr. Pandalis, der die Zistrose wiederentdeckt und zahlreiche Forschungen dazu gemacht hat.  Er fand eine besondere biochemische Zusammensetzung bei einer speziellen Unterart der Graubehaarten Zistrose, die auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki wächst. Mit den Dr. Pandalis-Cystus 052 ®-Produkten aus der Apotheke habe ich seit vielen Jahren beste Erfahrungen gemacht. Die Lutschpastillen sind unterwegs während der Wintermonate meine ständigen Begleiter sobald ich mich in größere Menschenansammlungen begeben muss.

Cystus® Creme Dr. Pandalis

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Übrigens: Nicht nur als Helfer bei Virus-Grippe, Schnupfen und Erkältungen, sondern auch bei Magen-Darm-Beschwerden und zur Unterstützung bei Entgiftungs- und Entschlackungskuren habe ich die Zistrose schon eingesetzt. Sie ist auch ein großartiges Detox-Mittel.

Dr. Pandalis veröffentlicht viermal im Jahr kostenlos die Urheimischen Notizen mit interessanten medizinischen Informationen, kritischen Gedanken und Tipps zur Selbsthilfe.

Hinweis:
Meine persönlichen Erfahrungen ersetzen keinesfalls den Rat eines Apothekers oder Arztes!